aushäusig…

fake

June 21st, 2006

Nationale Gedenkstätte

In den USA wurde jetzt Graceland zur Nationalen Gedenkstätte erklärt. Wer nun nicht weiß, was “Graceland” ist: das war das Anwesen von Elvis und zudem auch die letzte Ruhestätte von ihm und seiner Eltern. In Zukunft werden dann wohl auch Staatsgäste dorthin gefahren werden, damit die mal was anständiges zu sehen bekommen. Neben Graceland sind bereits das Weiße Haus und auch Pearl Harbor zu Gedenkstätten erklärt worden. Bleibt irgendwie noch die Frage, wann man die Neverland-Ranch von Michael Jackson zu irgendwas erklärt. Wenn man sich mal überlegt, wieviele Tiere da rumlungern, muss es ja nicht unbedingt eine nationales Genkstätte werden, ein Tierpark würde ja auch schon reichen.

Wenn ich jetzt nachdenke, was man in Deutschland so vergleichbares hätte und zur Nationalen Gedenkstätte erklären könnte, fällt mir irgendwie nur die niedersächsische Stadt Rosengarten mit ihrem aus Funk und Fernsehen bekannten Ortsteil Tötensen ein. Da würde sich Dieter bestimmt freuen, wenn ihn jeder Staatsgast besuchen käme. Wobei die Frage wäre, ob diese Freude auch bei den Gästen vorherrschen würde. Irgendwie kann ich mir das nicht so recht vorstellen. Queen Eilizabeth kommt vorbei und Dieter singt zur Begrüßung “God shave the Queen”.

Ich glaube, wir sollten das mit Tötensen doch nochmal überdenken.

Dein Kommentar June 9th, 2006

Michelle heißt jetzt Tanja Thomas

Michelle ist vielen als Schlagersängerin bekannt. Sie nahm 2001 für Deutschland am Eurovision Song Contest teil und erreichte dort den achten Platz. Das ist für deutsche Verhältnisse ein beachtlicher Erfolg. Außerdem ist sie durch ihre Beziehung zu Matthias Reim, ebenfalls Schlagerstar, bekannt. Die Presse hatte später “Spaß” daran, intensiv über ihre Depressionen zu berichten. Aber das ist nun schon Jahre her.

Und nun heißt Michelle plötzlich nicht mehr Michelle sondern “Tanja Thomas”. Michelle Thomas singt jetzt auch keine Schlager mehr. Stattdessen singt Tanja Michelle nun 70er-Jahre-Hits. Und wenn man es genau betrachtet, heißt Thomas auch nicht Tanjelle sondern bürgerlich Tanja Oberloher, weil sie 1995 einen Albert Oberlohrer, der damals Mitglied der Gruppe “Wind” (auch so eine hinreichend bekannte Grand-Prix-Kombo) war, heiratete. Davor hieß Frau Oberthomas seit ihrer Geburt mit Nachnamen “Hewer”.

Was das nun alles soll, weiß kein Mensch, vielleicht nicht einmal Michelle. Das ganze erinnert irgendwie an Symbol (besser bekannt als “The Artist Formerly Known As Prince”, gebürtiger “Roger Nelson”). Oder aber an Sean John Combs, besser bekannt als Puff Daddy (aka Diddy, P. Diddy, oder Puffy). Die haben zwar nicht am Grand Prix Eurovision de la Chanson teilgenommen, sich jedoch ebenfalls alle Nase lang umbenannt und dazu auch bessere erfolgreicher Musik gemacht. Aber meine Herren Prince Diddy und Roger Puffy, da könnt ihr machen was ihr wollt: Michelle-Ober-Thomas-Tanja hat gegenüber Euch einen unschlagbaren Vorteil:

Sie sieht verdammt gut aus! Ätsch - und besser als Lordi allemal!


Dein Kommentar June 4th, 2006

Google versteht keine Witze

Ich finde es nicht prickelnd, wenn man Leuten Witze erklären muss.

Nun hatte ich ja kürzlich hier in diesem Blog den Witz mit dem Affen erzählt. Und wenn man sich den link aufruft, sieht man (wie auf jeder Seite hier) am rechten Rand Google-Anzeigen. Immer wenn da jemand raufklickt, verdiene ich Geld. Und wenn ich mal ganz reich bin, dann kaufe ich das Internet und werde für Ordnung sorgen. Aber ich schweife ab…

Jedenfalls stehen da immer rechts Anzeigen, die sich vom Inhalt her auf den restlichen Content der Seite beziehen sollen. Aber was wird von Google angezeigt, wenn ich einen Witz über einen Affen, Bananen und Nägel erzähle? Richtig! Eine Anzeige für Schrauben.

Google, du dummes Ding! Nägel sind keine Schrauben. Aber das wirst Du spätestens dann merken, wenn Du Dir Dein Internet irgendwann mal an die Wand nageln willst.


1 Kommentar June 2nd, 2006

Kate Ryan

Normalerweise schreibe ich ja über Künstler immer dann, wenn diese Geburtstag haben. Hat Kate aber nicht. Trotzdem schreibe ich was über sie. Aber auch nur, weil ich eine Sache irgendwie überhaupt nicht auf die Reihe bekomme.

Kate ist bekanntlich in diesem Jahr für Belgien beim Grand Prix angetreten. Weil Belgien aber im letzten Jahr so schlecht abgeschnitten hatte, musste Kate nach den Statuten des Eursovision Song Contest in das Halbfinale. Und da ist sie leider ausgeschieden.

Genau das ist eine Sache, die ich nicht nachvollziehen kann. Denn ich hatte eben in einem Webradio sowohl Kate als auch Lordi gehört. Und da stellte sich mir irgendwie die Frage, wie Kate ausscheiden und Lordi gewinnen konnte?

Ich will nicht sagen, dass Lordi schlechte Musik machen. Wenn man sich Hard Rock Hallelujah öfters reinzieht, dann stellt man durchaus fest, dass der Song von Lordi recht hörbar ist. Aber mal ganz ungeschminkt (ach, welch Brüller!) betrachtet:

Kate sieht doch “ein klein wenig” anschaubarer aus, oder?


Dein Kommentar May 27th, 2006

Alphaville

Hartwig Schierbaum kennt keine Sau. Oder doch? Vielleicht schon eher unter seinem Künstlernamen Marian Gold. Wenn es jetzt immer noch nicht klingelt, dann helfen vielleicht folgendes Stichpunkte weiter: Big in Japan, Sounds Like A Melody, Forever Young, Jet Set, Dance With Me, Red Roses - alles Songs, an denen man in den 80ern irgendwie nicht vorbei kam. Sie wurden überall gespielt und jeder hatte die Platte im Schrank. Als die CDs auf den Markt kamen, musste man sich das Album dann auch noch mal in digitaler Form nachkaufen, Alphaville war einfach Pflicht.
Doch leider hört man von dieser Band nicht viel neues, obwohl es sie noch immer gibt. Und wenn ich mir mal so die ganzen Radiosender anhöre und insbesondere die Songs, die dort gespielt werden, frage ich mich, ob nicht wieder die Zeit für Alphaville gekommen sein könnte, ein neues Album zu produzieren. Wenn man sich mal so Künstler wie Rihanna anhört, die ja mit ihrem Song SOS unüberhörbar Elemente von Tainted Love von Soft Cell einbaut, sollte klar sein, dass da wohl tatsächlich eine Nachfrage nach 80er-Jahre-Songs besteht.
Zumindest freue ich mich, dass ich auch heute noch Alphaville hin und wieder im Radio höre, insbesondere in meinem neuen Lieblingssender WRNplus (ja warum mag der wohl sonst mein Lieblingssender sein?). Das ist nicht nur eine Erinnerung an die 80er Jahre, sondern die Songs sind auch heute noch zeitlos schön.
Warum schreibe ich aber heute über Alphaville? Ganz einfach: Marian Gold, Sänger und Mitbegründer von Alphaville wird heute 52 Jahre alt.

Happy Birthday, Marian!


Dein Kommentar May 26th, 2006

Rauhes Nordseeklima

DagebüllEs gibt Leute, die mögen Sommer, Sand und Sonnenschein. Andere lieben den Schnee. Ich mag genau die Mitte, nasskaltes Wetter. Mir gefällt es, wenn es regnet und stürmt. Und das ganze dann noch nach Möglichkeit an der Nordsee. Es gibt nichts schöneres als bei Regen, der einem ins Gesicht klatscht, über einen Deich wandern zu können. Das schöne daran kommt dabei erst hinterher, wenn man nass und kalt zurück in die warme Stube kommt und sich bei einem Tässchen heißem Tee wieder aufwärmen kann. Danach am besten gleich ins Bett und einen halben Tag am Stück durchschlafen. Das ist dann Erholung im wahrsten Sinne des Wortes.

Und in diesem Zusammenhang ist mir kürzlich eine Webcam aufgefallen, die genau solche oben beschriebene Wettersituation beschreibt. Die Kamera befindet sich in Nordfriesland und zeigt den Hafen Dagebüll, von dem aus es mit der Fähre zu den Inseln Föhr und Amrum geht. Obiges Bild gibt es hier in groß und hier in tagesaktuell.

Ich sollte vielleicht mein Campingmobil schnappen und mal dort hinfahren. Ja, das wäre wirklich mal eine gute Idee….


Dein Kommentar May 20th, 2006

Grand-Prix-Songs im Radio

Ich bin ja bekennender Grand-Prix-Fan. Für mich ist das irgendwie Kult, wenn es wieder heißt “United Kingdom twelve points, Le Royaume-Uni douze points”. Schade nur, dass die Veranstalter eben jenes Verkünden der Punkte geändert haben. Ab 2006 werden nur noch die ersten drei Länder genannt, also die Länder, die zwölf, zehn oder acht Punkte erhalten.

Was ich bisher auch immer schade fand war die tatsache, dass die ganzen Lieder (und es sind ja durchaus schöne Songs dabei), immer im Hauruck-Verfahren quasi durchgereicht werden. Und von all den tollen Liedern hört man nach dem Wettbewerb nie wieder was. Deshalb fand ich toll, dass ich solche Nachricht lesen konnte:

WRNplus präsentiert ESC-Teilnehmer im laufenden MusikprogrammWenn am kommenden Samstag, 20. Mai 2006, in Athen der diesjährige Eurovision Song Contest (ESC) stattfindet, haben die Hörer von WRNplus einen entscheidenden Vorteil. Denn zahlreiche im Wettbewerb stehende Songs werden bereits seit Wochen den Hörern regelmässig vorgestellt.(News4Press.com) Wie üblich werden den Fernsehzuschauern die teilnehmenden Songs nach und nach präsentiert, bevor es dann zur Abstimmung geht. In einigen Teilnehmerländern stimmt dann eine aus Musikjournalisten bestehende Jury über die Kandidaten ab. In Deutschland findet dagegen die Abstimmung per so genannten Televoting statt: der Zuschauer kann durch Anruf einer vorgegebenen Rufnummer seine Stimme abgeben.

Im Vorteil dürften dabei die Hörer von WRNplus sein. Denn bereits seit geraumer Zeit werden zahlreiche Songs im laufenden Musikprogramm gespielt. Während sich andere Radiosender meist nur auf den deutschen Teilnehmer “Texas Lightning” mit “No No Never” konzentrieren, sendet WRNplus dagegen z.B. auch die Teilnehmer Andre mit “Without Your Love” (Armenien), Kate Ryan mit “Je t’adore” (Begien), Ich Troje mit “Follow My Heart” (Polen), Sibel Tüzün mit “Superstar” (Türkei), Fabrizio Faniello mit “I Do” (Malta) sowie Mihai Traistariu mit “Tornero” (Rumänien) und Daz Sampson mit “Teenage Life” (Grossbritannien).

Den Freunden des Grand Prix Eurovision de la Chanson bietet WRN zudem noch eine Sondersendung am Vorabend des eigentlichen Events. Dabei will man die bisherigen 50 Jahre des Musikwettbewerbs Revue passieren lassen und auch einen Ausblick auf die Sendung am kommenden Wochenende wagen. Nähere Einzelheiten hierzu werden auf der Website von WRN bereitgehalten.

WRNplus kann im Internet täglich rund um die Uhr auf http://www.webradionetwork.de/ empfangen werden.

Wenigstens sind kann man mal endlich die interessantesten Songs auch dann hören, wenn sie sich nicht erst durch eine Chartplatzierung “hörbar” gemacht haben.


Dein Kommentar May 18th, 2006

Schlechte Karten für Texas Lightning?

Texas Lightning ist eine Hamburger Countryband. Das besondere an dieser Kombo dürfte in erster Linie sein, dass ein Bandmitglied besondere Bekanntheit genießt: Olli Dittrich. Dittrich wurde bekannt durch die TV-Comedy-Serie “RTL Samstagnacht”, später war er dann Mitglied des Duos “Die Doofen” und Darsteller in der Comedy “Dittsche”. Texas Lightning wurden 1996 gegründet und gaben 2000 ihr erstes Konzert. Sie spielen in erster Linie Coverversionen, wobei das nicht immer nur im Original Countrysongs sein müssen. “Like a virgin” von Madonna wird man wohl kaum als Country bezeichnen können, wurde aber trotzdem von ihnen gespielt.

Nun haben sie aber ihren ersten eigenen Song veröffentlicht und konnten sich mit dem auch gleich für eine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2006 qualifizieren. Aber das soll ja noch nichts heißen. Erfahrungsgemäß schneidet Deutschland da ja nicht sonderlich gut ab: in den letzten 50 Jahren haben wir mit Nicole und dem Song “Ein bisschen Frieden” nur einmal den ersten Platz belegen können.

Ob ein Song gut oder schlecht ist, ist bekanntlich relativ. Wenn man selbst (Deutschland) etwas toll findet, muss das nicht auch für den Rest (Europa) gelten. Ein guter Indikator sind da die Wettbüros. Und da schneidet Texas Lightning nicht sonderlich gut ab.

Beim Wettanbieter Skybet lag Texas Lightning am 22.03.2006 bezüglich der Quoten zusammen mit Rumänien, Belgien und Griechenland auf Platz 1. Am 25.03.2006 dagegen mit Großbritannien nur noch auf Platz 8, während Rumänien, Belgien und Griechenland auf Platz 1 bis 4 liegen. Aber was soll’s?

Zum Schluss wird sowieso wieder ein baltischer Staat gewinnen, weil die sich, wie in den Jahren zuvor, die Punkte untereinander zuschieben.

Wo bist Du, Nicole?

Dein Kommentar May 18th, 2006

Tokio Hotel und der Steiger-Award

Liebe Kinder!

Shimon Peres ist ein redlicher Mann. Zumindest meinen es die, die jedes Jahr den Friedensnobelpreis verleihen. Von denen hat Peres nämlich 1994 den Preis erhalten. 2005 erhielt er den damals neu geschaffenen Steiger-Award für gesellschaftliches Engagement.

Mohammed el-Baradei ist ebenfalls ein redlicher Mann. Er ist Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEO. Die passen auf, dass sich kein böser Mensch eine Atomrakte kauft oder selbst bastelt, mit der dieser Unhold Euch auf den Kopf hauen könnte. El-Baradei sorgt also auch für Eure Sicherheit hier in Deutschland und anderswo.

Tokio Hotel sind eine unredliche Teenie-Band. Sie glauben, tolle Musik zu machen. Ihr glaubt, sie würden tolle Musik machen. Das habt Ihr auch bei NKOTB gesagt, und bei CITA, bei Boyzone und bei wem auch immer. Und morgen werdet ihr von der nächsten Band behaupten, sie machen klasse Songs.

New Kids on the Blocks sind weg, ebenso Caught in the act und Boyzone. Mit Tokio Hotel wird es auch so sein, irgendwann jedenfalls. Was bleibt ist Eure Sicherheit Dank Leuten wie el-Baradei und anderen. Aber von dem hängt Ihr Euch kein Poster an die Wand und geht auch nicht zu seinen Vorträgen. Wozu auch? Da müsste man ja gegebenenfalls nachdenken. So wie ich das die ganze Zeit mache.

Ich denke zum Beispiel die ganze Zeit darüber nach, wieso el-Baradei und Tokio Hotel zusammen an einem Tag im März den Steiger-Award verliehen bekommen haben. Dass selbst Peter Maffay diesen Preis an jenem 25. März 2006 bekam, tröstet mich nur wenig.


Dein Kommentar April 9th, 2006

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